Skip to content

Posts tagged ‘second life’

Clash of Cultures mal anders: Augmentation versus Immersion

secondlife_rueckkoppelung

Trotzdem sich mein Avatar Ziggy seit immerhin zwölf Jahren durch virtuelle Welten bewegt, ist mir anscheinend eine Diskussion bisher entgangen: Augmentionisten gegen Immersionisten. Wie Koks Koolhoven in einer dreiteiligen Blogserie in virtual-world.info sehr schön beschreibt, treten hier schon seit geraumer Zeit zwei gegensätzliche „Lebensphilosophien“ in virtuellen Welten gegeneinander an.

Immersion bezeichnet das völlige Eintauchen in Onlinewelten und damit auch das Verlassen der „realen“ Welt. Augmentation dagegen sehen virtuelle Welten als Ergänzung der normalen Anfasswelt. Immersionisten nehmen eine strikte Trennung zwischen virtueller und realer Welt vor, während Augmentionisten diese vermischen.

Danach bin ich wohl ein Augmentionist, wenn auch kein 100%iger, schließlich waren virtuelle Welten für mich immer Arbeitsplatz, gerne aber auch immer mit ein wenig Maskerade. Und auch wenn ich diesen Philosophiestreit etwas überbewertet finde, da sich wohl die große Masse der Nutzer von Onlinewelten eher zwischen den beiden Polen befindet und die Extrempositionen sehr selten sind, kann man damit auch einige Missverständnisse und Konflikte erklären. Tragisch kann es zum Beispiel beim Genderbending, dem Spiel mit dem Geschlecht werden, wenn ein Immersionist in seiner Rolle als Frau auf einen Augmentionisten trifft, der sich in eben diese Frau verliebt und ganz klar davon ausgeht, dass man sich doch auch im Netz so gibt, wie man außerhalb ist. Die Einführung der Voicefunktion in Second Life muss wirklich ein schwerer Schlag für Immersionisten gewesen sein, mit Männerstimme kann man eben nicht mehr die sexy Blondine sein, die man gerne wäre.

Vor allem erklären sich hier aber auch Missverständnisse zwischen Bewohnern der virtuellen Welten und Nichtnutzern, die generell alle Nutzer für Immersionisten halten, die sich aus der Realität in Phantasiewelten flüchten und die dies oft nicht nur auf Onlinewelten beziehen, sondern auf jede Art von Teilnahme an Netzcommunitys.

Wer sich weiter in die Materie einarbeiten will, dem seien die drei Artikel von Koks Koolhoven sehr empfohlen, der zudem noch auf eine Menge weitere interessante Literatur verweist:

P.S.: Kann jemand eine gute Stimmenmodulationssoftware empfehlen?

BIZZin3D – Keine Krise in Onlinewelten?

Nicht ganz mein Thema, aber eine Chance, sich mal ein reales Bild der Leute hinter den 3D-Firmen machen zu können, bot die Veranstaltung BIZZin3D. Vertreten immerhin Lindenlab/Secondlife, Sulake/Habbo, Metaversum/Twinity, sMeet und Club Cooe. Das interessante ist ja immer, dass auf Businessveranstaltungen Firmenvertreter ganz anders z.b über Jugendschutz reden, als in einer Veranstaltung mit PädagogInnen.

Erstes Panel: Wieso sollten große Firmen 3D-Welten nutzen? Keine überraschende Antwort: um Reisekosten zu sparen. Zur zweiten Runde mussten dann die Vertreter mit dem Geschäftsmodell „virtual goods“ antreten. Scheint immer noch gut zu funktionieren: zwar sind 90% der Habbos zahlungsunwilig, aber trotzdem bleiben dann immer noch 1 Mio Jugendliche, die ihr Taschengeld in 100 Pixelgroße Sesselgrafiken investieren. Schwach bei Habbo: sie haben keinen wirklichen Plan, was sie mit den Millionen Jugendlichen anfangen, die zu alt für Habbo werden.

Ich prophezeie mal, dass sich der Verkauf virtueller Güter demnächst erledigt hat, wenn Kids genügend Auswahl an Onlinewelten haben und merken, dass sie virtuelle Objekte auch selber herstellen können (naja, solange es sich bei Klingeltönen noch nicht herumgesprochen hat, wird es vielleicht noch einige Jahre dauern). Neu war mir die Aussage von Habbo, sMeet und Club Cooee, dass sie natürlich auch user-generated content bieten, schliesslich können sich die User mit den gekauften Möbeln den eigenen Raum einrichten und dort eigene Events veranstalten. Letzteres will Habbo aber nicht unbedingt fördern, lenkt es doch von eigenen Kampagnen ab, auf denen die neueste Möbelkollektion angeboten wird.

Die dritte Runde war dann die SL-Promi-Runde mit u.a. dem Programmierer von Second Inventory, einem CEO von Languagelab und Andreas Mertens von sltalk

Spannend dann wurde es bei der vierten und letzten Runde der OpenSim und realXtend Hoster. Und wie es sich für Opensource-Projekte auch gehört, kam dann wirklich Aufbruchstimmung auf (oder passend zum Thema auch „Goldgräberstimmung“;-)). OpenSim hat seit meinem letzten Beitrag wiederum riesige Fortschritte gemacht, wenn auch in einigen Punkten noch Fragezeichen stehen: Stabilität, Geldmodell, Sicherheit. Bei den Hoster ist man sich aber trotzdem einig: OpenSim ist „ready for business“.

Alles in allem wirklich spannend zusammengestellte und hochkarätig besetzte Panels. Großes Lob an die Organisatoren von YOUin3D.com

BIZZin3D

Foto von Mr. Topf unter CC-Lizenz BY-NC

Alternativen zu Second Life 4: OpenSimulator

Die wirkliche Alternative zu Second Life ist Second Life selber. OpenSimulator basiert komplett auf der Second Life Technologie, ist aber Open Source und kann demnach kostenlos auf einem eigenen Server installiert werden.

Entstanden ist die Idee für OpenSimulator im Januar 2007 als Linden Lab den Second Life Client als Open Source veröffentlichte. Einige Programmierer schlossen sich zusammen, um anhand des Clients einen Second Life Server nachzubauen. Analog zum Second Life Grid werden diese Server Grids genannt. Bis heute wurden  riesige Fortschritte darin gemacht, dieselben Funktionalitäten wie in Second Life zu integrieren.

Noch vor einem Jahr gab es kein eigenes Inventar und entsprechend trugen alle Einheitslook::

opensim1

Dies änderte sich kurz danach, abgesehen von zahlreichen enthaltenen Bugs:

opensim2

Mittlerweile laufen die Server einigermaßen stabil. Trotzdem bleibt mein Avatar ab und zu in der Luft hängen, schießt über die Simgrenzen hinaus oder bekommt sein Inventar nicht zugeteilt. Von den Funktionalitäten fehlen ansonsten nur noch der Voicechat, einige Scriptbefehle und Gruppenfunktionen.

OpenSimulator bietet aber noch mehr: Mit einem eigenen Server kann man sich an bestehende Grids, den sogenannten Hypergrids anschließen. Je nachdem welche Server off- oder online sind, tauchen diese auf der Karte des Grids auf. Gearbeitet wird auch an der Dataportability der Grids, also der Möglichkeit mit demselben Avatar verschiedene Grids betreten und trotzdem immer auf dasselbe Inventar zurückgreifen zu können. Daran arbeitet auch Linden Lab und das dies möglich ist, hat Second Life schon im Sommer 2008 in einem Video gezeigt. („It was a journey no avatar had ever taken before“)

In einigen Funktionen ist der OpenSimulator dem Second Life Grid schon voraus: Torridluna von primforge.com zeigt in einem Video wie „Text on a Prim“, also die einfache Texteingabe auf den 3D-Objekten funktioniert.

Ein OpenSimulator Grid kann mit dem normalen Second Life Client betreten werden. Dazu muss das Viewericon auf dem Desktop editiert und die alternative Gridadresse eingefügt werden.  Einfacher ist es, einen alternativen Viever wie den Hippo OpenSim Viewer zu benutzen, bei dem auf der Startseite eine Reihe von Grids über ein Menü ausgewählt werden können.

hippoopensimviewer_klein

Listen der derzeit bestehenden Grids finden sich unter:

http://opensim.mydyn.de/doku.php?id=links
http://opensimulator.org/wiki/Grid_List

Ein Feed über die Entwicklung von OpenSimulator kann hier abonniert werden: http://planet.opensim.us/rss20.xml

Goethe-Institut in Second Life

Leider hatte ich die Eröffnung am 28. Juli verpasst, aber heute nun etwas Zeit mal zu schauen, wie sich das Goethe Institut in Second Life präsentiert, bzw. die tollen Möglichkeiten des Language Learning in Second Life nutzt.

Zufällig war ich dann gerade zur Zeit des moderierten Chats von 17-18 Uhr eingeloggt, so dass mit netterweise die Goethe Mitarbeiterin Eva Maria Rede und Antwort stehen konnte. Sowas hinterlässt natürlich erstmal einen positiven Eindruck. Die Sim selber ist ansonsten für meinen Geschmack etwas sehr durchgestylt. Die Agentur, die sich da ausgetobt hat, scheint auch nicht wirklich Ahnung davon zu haben, wie sich User in Second Life bewegen, bzw nicht bewegen. Eine Ausstellung gucke ich mir nämlich viel lieber mit der Kamerafunktion an, als mit dem Avatar endlose Gänge langzulaufen, was hier aber erforderlich ist.

Ziemlich daneben ist dann der virtuelle Klassenraum, in dem die Deutschkurse stattfinden sollen. Anstatt hier entweder ein Ambiente zuschaffen, dass die Lerner/innen in eine deutsche Umgebung versetzt oder gleich lieber Führungen zu „deutschen“ Sims wie newBerlin anzubieten, trifft man sich in einem sehr spartanisch eingerichteten Schulzimmer zum Frontalunterricht.

Leider ist auch das Höchstmaß an interaktivität erreicht, wenn man auf einer Weltkarte die Kontinente anklicken kann, um zu sehen, wo in aller Welt sich die Goethe-Institue verbreitet haben. Immerhin die Kurzfilmauswahl ist sehr gut gelungen.

Wenn man hier mehr erreichen will, als nur aus Marketingzwecken präsent zu sein, dann ist Nachbesserung dringend gefordert. Kleiner Tipp: Wie wär es mit Veranstaltungen: Lesungen Vorträge etc.?

Wer selber mal reinschauen will:
http://slurl.com/secondlife/Goethe%20Institut/ (SL Account erforderlich)

Alternativen zu Second Life 3: Smeet

Nach meinem ersten Artikel zu virtuellen Welten meldete sich doch promt die Pressestelle von Smeet und bat mich, doch auch etwas über Smeet zu schreiben. Als C-Blogger hab mich dann doch so sehr geschmeichelt gefühlt, dass ich das nun auch nachholen will, obwohl gleich auf den ersten Blick klar war: Für mich ist das nicht das richtige.

Zunächst mal ein kleines Mißverständnis: Smeet stellt sich zwar selber als 3D-Welt da, ist aber eher das, was man so hübsch als 2.5D-Welt bezeichnet, also eine isometrische Darstellung der „Umgebung“, die im Falle von Smeet nicht mal drehbar ist.

Sieht also ein bißchen aus wie Habbo mit allerdings (noch) weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Die Auswahl an Avataren oder Kleidungsstücken ist mehr als bescheiden. Die Avatare sind allerdings auch sowieso zu klein, um genaueres zu erkennen und schnell wird klar, das wichtige hier sind die Profile der Leute. Die unterscheiden sich dann auch nicht von denen in anderen Chats, sehr viele Realfotos, Hobbys, Vorlieben etc.. Ganz klar: ein Flirtchat mit der Möglichkeit, sich auch durch Rumlaufen die Zeit zu vertreiben.

Es gibt einige Räume ab 16 Jahren und einige „Schüler“-Räume bis maximal 21 Jahre, was nicht viel Sinn macht, da bei der Anmeldung das angegebene Alter nicht verifiziert wird. Im Gegenteil wird hier eher mal wieder Jugendschutz vorgetäuscht.

Das besondere ist dann wohl die Möglichkeit miteinander zu telefonieren, dazu werden beide Teilnehmer auf ihrem richtigen Anschluß angerufen. Ich hab nicht rausbekommen, ob das jetzt so gelöst wird, weil die Programmierung noch nicht so weit ist, um das über eine Voicechatfunktion zu lösen, oder ob das eher die Einnahmequelle von Smeet ist, da außer zwischen 15 und 21 Uhr die Telefonate bezahlt werden müssen.

Das mit dem Telefonieren probiere ich dann demnächst wohl mal aus, nett ist auf jeden Fall auch noch die Möglichkeit, im Kino zusammen Filme zu schauen.

Alternativen zu Second Live 2: Lively

So, endlich Zeit gehabt mal Lively, Google neue 3D-Welt, zu testen. Also Windows PC aktiviert, Software geladen und installiert (1 Minuten). Nachdem ich dann erstmal bei der Anzeige „Joining Room“ hängen geblieben bin (Tipp: neuen Google Account anlegen, mit dem alten geht es anscheinend nicht. Danke an MaXsiM), dauert es anschließend kaum 2 Minuten und ich hatte Raum und Avatar.

Lively

Lively als neues Second Life zu verkaufen, ist allerdings mehr als übertrieben. Lively sind kleine persönliche Chaträume, um einfach mal mit jemanden kurz zu quatschen (per Textchat), keine Community, kein User-Generated-Content, keine Ökonomie.

Ich würde mal sagen, das ist eher was für Kids, die gerne chatten und für die ist das super: leicht zu installieren, bunt, kostenlos und auf der eigenen Homepage einzubetten. (Und demnächst kommen wohl noch viele Möglichkeiten zur Avatargestaltung dazu.)

Wer möchte kann sich gerne meine kleine Insel anschauen. Das Abstellen eigener Möbel ist gestattet:

http://www.lively.com/dr?rid=6434353406946074259

Alternativen zu Second Life?: Qwaq, Twinity und Secret City

Die folgende Beschreibung gibt lediglich meinen Eindruck nach einer 1-2 stündigen Erprobungsphase der 3D-Onlinewelten her. Da ich auch wenig Hilfetexte oder Erklärungen lese, liege ich vielleicht mit der einen oder anderen Behauptung daneben (dies kann aber gerne in den Kommentaren korrigiert werden).

1. Qwaq

Qwaq wird als Businesslösung angeboten, mit der Idee, sich dort sogenannte Foren (virtuelle Räume) einzurichten, um sich mit MitarbeiterInnen und Kunden zu treffen. Um dort also jemanden zu treffen, muss man die Person selber einladen, ansonsten steht man alleine in seinem „Forum“.

Es gibt einen kurzen Einführungsparcour, den ich aber erst spät entdeckt habe:
qwaq7

Da sieht man dann schon mal eines der größten Mankos: der eigene Avatar. Der kommt flach und klobig daher, lediglich mit der Möglichkeit als Gesicht eine Grafik einzukopieren. Was man auf dem Bild auch sieht und was Second Life nicht hat: es gibt Spiegel in Qwaq.

Die Landschaft in meinem eigenen Forum sieht dann doch sehr rudimentär aus und es gibt kaum Bearbeitungsmöglichkeiten:
qwaq1

Die richtig positive Überraschung kommt dann aber wenn man Uploadmöglichkeiten nutzt, beziehungsweise per Drag und Drop Dokumente vom eigenen Desktop in das Forum zieht: Die Dokumente (Textdateien, Fotos, sogar Tabellenkalkulationen) öffnen sich dort:
qwaq5

Wow, das war beeindruckend. Und nicht nur das, die Dateien lassen sich dort sogar direkt bearbeiten:
qwaq6

Fazit: Avatar, Objektgestaltung und Landschaft sind stark entwicklungsbedürftig, die Führung der Kameraansicht ist kaum beherrschbar, die „inworld“-Applikationen sind allerdings absolut der Hit! Als einzige der hier vorgestellte Onlinewelt gibt es einen Client für Win, Mac und Linux!

2. Twinity

Konzipiert für den Freizeitbereich: Leute kennenlernen, Spass haben.

Zunächst mal gelingt es mir nicht, einen einigermaßen interessanten Avatar zu konstruieren, die Auswahlmöglichkeiten sind extrem begrenzt.
twin1

Im Einstiegsraum begegne ich dafür gleich anderen Personen, die ich aber nicht anspreche, weil ich nicht damit rechne, dass ich hier auch zum letzten Mal Personen begegne. Twinity scheint nämlich ziemlich verlassen zu sein, trotz oder gerade wegen der Betaphase?

Die Optik der Umgebung und auch der Avatare erinnert stark an Sims. Und auch die Steuerung der Kamera ist sehr ungewöhnlich: Wenn ich mich umdrehe, dreht sich nur der Avatar, nicht meine Ansicht. Dafür läuft das ganze sehr flüssig.
twin2

Und auch hier etwas, was Second Life noch nicht hat: Webseiten, die die volle Funktionalität haben und wie hier zu sehen ist, auch Filme auf Youtube zeigen können:
twin3

Viel weiter bin ich nicht gekommen. Nachdem ich in einem (ebenfalls leeren) Club landete, stürzt nun das Programm bei jedem versuchten Ortswechsel ab.

Fazit: Wegen der Sims-Optik vielleicht eher im Bereich jüngerer Internetnutzer einsetzbar.

3. Secret City

Rangiert ganz klar im Entertainmentbereich und wirbt mit erotischen Kontakten. Nun ja, vorher muss erstmal der fast annähernd 500 MB große Client runtergeladen werden. Und trotz der anrüchigen Werbung wird man zum Umziehen erstmal in eine Umkleidekabine geschickt.
secretcity

Von der Grafik ähnelte Secretcity am ehesten Second Life. Allerdings nur in der Grafik, die Gestaltungsmöglichkeiten der Avatare sind absolut eingeschränkt. (Unterwäsche gibt’s übrigens nur in der Bezahlversion. Komisch, ich dachte, nur in der Bezahlversion darf man die Unterwäsche weglassen;-))
secretcity2

Immerhin man trifft wirklich einige Leute in Secretcity. Wieviel sich dann noch in den geschlossen Bereichen befinden kann man leider nicht sehen. Diese öffnen sich nur mit Abo und Altersverifizierung: Erotikkinos, Clubs und Zweierräume.
secretcity3

Mit dem Jugendschutz ist es trotz geschlossener Bereiche nicht weit her: Haufenweise Werbeplakate mit Links zu Pornoangeboten:
secretcity5

Noch eine lustige MErkwürdigkeit: Die einzige Fortbewegungsmethode ist RENNEN. Das sieht nicht so richtig entspannt aus. Vermutlich ist die ganze Engine aus einem 3D-Shooter entwickelt. Da verzichte ich lieber auf die erotischen Kontakte.

Fazit: Dann doch lieber ein sauberer Shooter.

Ich bleibe bei Second Life! Gerade was die Usability angeht, ist Second Life meilenweit voraus, ganz abgesehen von den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten, der Ökonomie, den seriösen Veranstaltungen… neidisch bin ich nur auf die Integration der Applikationen bei Qwaq.

Vortrag: Lernen in virtuellen 3D-Räumen

Dank einer netten Technik des Hasso Plattner Institus mit dem Namen: Tele-Task wurde mein Vortrag bei der  brandenburgischen Landestagung „Lernen mit digitalen Medien“ aufgezeichnet:

http://www.tele-task.de/page50_lecture3531.html

Nur die Folien sind etwas blass.

Erstes deutsches Jugendbildungsprojekt in Second Life

Am 11. April wird sie nun endlich offiziell eröffnet: die Metaversa Insel im Teen Second Life. Und zwar natürlich als Mixed Reality Event:

Fr, 11. April 2008 um 19.00 Uhr
newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin

Und natürlich auf der Metaversa Insel im Teen Second Life, auf der dann Jugendliche in einem Rundgang ihre Objekte und Häuser präsentieren werden. Eine Präsentation in Erwachsenen Grid ist für Mai geplant.

Metaversa e.V. , ein Berliner Verein für Medien, Bildung und Kultur, stellt Jugendlichen und Bildungseinrichtungen die komplette Insel im Teen Second Life zur Verfügung und führt dort pädagogische Projekte durch. Bereits gestartet ist in Kooperation mit Jugend online – netzcheckers.de der Aufbau einer selbstorganisierten Jugendcommunity. In zwei Onlineworkshops haben die Jugendlichen begonnen, Regeln festzulegen und Gruppen zu gründen, die ein Einkaufszentrum, ein Avatarstudio, eine Disco oder eine Kartbahn auf der Insel bauen und betreuen.

Weitere Partner wie das Cafe Domain, eine Jugendeinrichtung aus Würzburg oder Netbridge, eine Servicestelle der Wiener Jugendarbeit führen eigene Projekte auf der Metaversa Insel durch.

Mehr Informationen dazu unter: www.metaversa.de
Inselweblog: www.metaversa.de/island/

mv_postkarte.jpg

Barbies, UFOs, Avatare

Das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) zeigt in „Second Life“ Impressionen digitaler Jugendkultur. Um Kinder und Jugendliche zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den digitalen Phantasiewelten zu motivieren, hat das KJF 2007 erstmals den Fotowettbewerb „Next Level“ veranstaltet.

Die besten Bilder werden im Februar in „Second Life“ präsentiert. Die Ausstellung findet im Netzcheckers-Pavillon vom 7. bis 29. 2. statt. Eröffnung: 7.2., 18 Uhr, SLURL: http://slurl.com/secondlife/Die%20Insel/25/62/22. Parallel werden die Fotos im Teen Second Life auf der Insel von Metaversa e.V. gezeigt.

Next Level in SL